METALLENES - gleichermaßen Firmenbezeichnung und leidenschaftliches Bekenntnis zum Material Metall

Schrottplätze, Baucontainer, stillgelegte Werksgelände - nichts ist sicher vor mir. Hier sammle ich Metalle jeglicher Form, die ihr industrielles Leben längst ausgehaucht haben, und verwandle sie in Rohstoffe für die künstlerische Weiterverarbeitung.

   

Als studierte Kunstpädagogin und autodidaktische Schlosserin versuche ich, zwei Welten miteinander zu verbinden, die normalerweise wenig voneinander wissen.
Die Geisteswissenschaftlerin in mir setzt ganz auf konzeptionelle Vorarbeit, die "Handwerkerin" in mir hingegen sucht die optimale Umsetzung, die perfekte Verarbeitung. Diese Haltung zieht sich durch mein gesamtes Werk, ganz gleich, ob ich mit gefundenem oder gekauften Material arbeite.
Meine Ideen, sei es für ein Möbelstück, sei es für ein Objekt, entspringen der Beobachtung, dem Zuhören und der Lust, mich in Aufgabe und Auftraggeber hinein zu denken und - zu fühlen.

 

Ulrike Obenauer
Geboren 1961 in Oppenheim

1981 - 1987

Studium der Kunstpädagogik an der Johann- Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt/Main.
Hauptklasse "Plastik" bei Prof. Dr. Wolf Spemann
1987
Magisterarbeit zum
Thema "Bemalte Plastik"
1987 - 1991
Kunstpädagogische Tätigkeit in der Erwachsenenbildung
und Projekte mit Kindern
1991 - 1992
Mitarbeit im Bereich Ausstellungsarchitektur in der Kunsthalle Schirn
seit 1993
Selbstständigkeit als freie Künstlerin
1994
"Plastiken für die Volksbank Hausen im Rahmen der Neugestaltung der Fasade"
Ankauf der Modelle
1995/1996
Entwurf für ein Taufbecken und Lesepult für die Barocke Kirche in Naurod
1. Preis und Auftragsausführung
2003/2004
Fasadenskultur für Maria-Sibylla-Merian-Schule in Ortenberg
2006
Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler in Frankfurt am Main
2006/2007
Teilname am Internationalen Künstlersymposion auf dem Herrnhaag bei Büdingen (www.herrnhaagsymposion.de)
2009
Teilname am 2. internationelen Bildhauersymposion in Bad Salzhausen (www.kunst-projekt.de